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Sie sind hier: Home » Presse » Pressespiegel Startschuss für die Generationen-Akademie
DIETMAR FRATZ BERGHEIM/KERPEN. Ein neues Bildungs- und Beratungsangebot für die Generation 50-plus geht im Rhein-Erft-Kreis an den Start. Um den Namen gab es einige Diskussionen, an deren Ende der Name "Generationen Akademie Rheinland" stand. Obwohl der Startpunkt für die Akademie mit einer Geschäftsstelle im Kerpener Ausbildungszentrum der Bauindustrie im Rhein-Erft-Kreis liegt, ist das ambitionierte Projekt mit Ausstrahlung in die Metropolregion Rheinland geplant. Landrat Werner Stump siedelte das Projekt, das ihm "sehr am Herzen liegt", in der Regionale 2010 an. Der Regionale-Ausschuss verleiht der Akademie im Dezember den A-Stempel, der für Fördergelder aus dem Topf des großen Rheinland-Strukturprojekts sorgt. Als Startschuss der geplanten Weiterbildungseinrichtung dient die Freischaltung des Internet-Auftritts am heutigen Samstag. Unter der Adresse www.g-a-r.de können sich nicht nur über 50-Jährige über das Angebot und die Zielsetzung der Akademie informieren. Die Akademie will mit ihrem Angebot keineswegs in Konkurrenz zu bestehenden Bildungsangeboten, wie zum Beispiel der Volkshochschule, treten. Sie will vielmehr vermitteln zwischen den Anbietern und Netzwerke für die Zielgruppe knüpfen. Dazu ist die Akademie Kooperationspartnerschaften mit anderen Institutionen eingegangen, zu denen die Kölner Sporthochschule, das Berufsförderungswerk der Bauindustrie, die Rhein-Erft-Akademie und die Hochschule Fresenius gehören. Damit werden auch die Themenfelder erkennbar, denen sich das für neue Aspekte offene Projekt zunächst widmet. Bildung, Gesundheit, Bewegung, Kultur und Beruf sind Schwerpunkte für die angesprochene Generation. Als "Hausmarke" hat die Akademie mit den Sportpartnern, zu denen auch der Kreissportbund und die Kerpener Präha-Gruppe als Verband privater Bildungsträger gehört, den Ausbildungsgang "Generation-Manager Gesundheit" entwickelt. In einem modularen Kurssystem werden Grundlagen der Breitensportarten für Senioren vermittelt, die mit Punktsystem und Zertifikat auf ein (Senioren-)Hochschulstudium vorbereiten.
Auch die Industrie hat Interesse Aber auch für Selbstfindung, generationenübergreifende Kooperation, kulturelle Weiterbildung und als Börsenplatz für Gemeinschaft will die Akademie Motor und Mittler zugleich sein. Neben den bestehenden Partnerschaften gibt es, wie Geschäftsführer Rainer Overmann verriet, Interesse bei Industrie und Krankenkassen, sich als Partner mit ins Boot zu setzen. Der Industrie könne daran gelegen sein, für den Wissenstransfer nach dem Berufsleben auf eine solide Plattform zurückgreifen zu können. Die Krankenkassen interessiere besonders die Gesunderhaltung der Senioren. Stump konnte bei der Vorstellung des Projekts vermelden, dass die Akademie, die er als "Leuchtturmprojekt einer neuen Art von informellem Generationenvertrag" bezeichnete, in einer Gesprächsrunde in der Düsseldorfer Landesregierung große Beachtung gefunden habe.
Für die Kurse werden die üblichen Gebühren der Kooperationspartner erhoben. Der erste "Generationen-Manager" startet im Januar. Besonders bei Ehrenamt-Kursen wird an sozialgestaffelte Preise und ein Stipendienprogramm gedacht. Zur leichteren Kontaktaufnahme ist zudem geplant, in weiteren Städten Anlaufstellen einzurichten. Die Generationen-Akademie will Bildung vermitteln, Brücken schlagen und Netzwerke knüpfen.
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